Vertr. Prof. Henrike Plegge
Aktuelle Forschungsschwerpunkte, RÄUME::Nehmen!

Vertr. Prof. Henrike Plegge

Kunstdidaktik für das Lehramt

An der Kunsthochschule Mainz kann der Lehramtsstudiengang mit den Abschlüssen B.Ed und M.Ed. für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen studiert werden. Die Kunstdidaktik lehrt und forscht in den Bereichen der Kunstvermittlung in Schule und Museum, mit den Schwerpunkten auf künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsprozessen sowie der Planung und Umsetzung von Kunstunterricht. Studierende haben in kleinen Seminaren die Möglichkeit, sich Grundlagen der Kunstdidaktik und Kunstpädagogik auf vielfältige Weise zu erarbeiten, welche mit berufsbezogenen Praxisphasen erprobt und reflektiert werden.

Die Auseinandersetzung mit den Wirkungsfeldern der Kunstvermittlung findet in enger Kooperation mit verschiedenen Schulen und Schulformen sowie in Museen und Galerien statt.

Vertr. Prof. Henrike Plegge

  • Geboren 1980 in Berlin,
    verheiratet, 2 Kinder *2012, *2014.Seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunstdidaktik der
    KunsthochschuleMainz.
    2000-2006 Studium der Kunst und Anglistik für das Lehramt
    Gymnasium an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
    2007 Kunstvermittlerin sowie Mitglied des Begleitforschungsteams
    zur Kunstvermittlung auf der documenta 12.
    2008-2010 Wiss. Volontärin der Museumskommunikation am ZKM |
    Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.
    2010-2012 Wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Global Art and
    the Museum sowie Kuratorin für Kunstvermittlung der Ausstellung The
    Global Contemporary. Kunstwelten nach 1998 am ZKM | Zentrum für
    Kunst und Medien Karlsruhe.
    2013 Gründungsmitglied von fortda, Kunst . Vermittlung . Kollektiv
    (www.fort-da.eu).Lehraufträge an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe,der
    Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie der Universität
    Duisburg-Essen.

Arbeitsschwerpunkte

  • künstlerische Kunstvermittlung, künstlerisch-edukative Projekte im städtischen Raum,Teilhabe und Mitgestaltung der Institution Museum, partizipatorische Kunstprojekte,Räume und Sichtbarkeiten von Kunstvermittlung, diskriminierungskritische Kunstpädagogik.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • RÄUME::Nehmen!
    Ästhetische Forschung und institutionelle Rahmenbedingungen in der Schule. Forschungsprojekt an der Kunsthochschule Mainz gefördert von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

  • In der ästhetischen Forschung kommt dem Raum eine wichtige Rolle zu. Kinder und Jugendliche, die sich in ästhetische Forschungsprojekte begeben, sind gefordert sich speziell für ihre Frage und Anliegen Räume zu suchen, in denen sie forschend, gestaltend und künstlerisch tätig werden möchten. Auch die ästhetischen Produkte des prozessualen Arbeitens der Kinder und Jugendlichen werden in diesen Räumen präsentiert. Was geschieht jedoch, wenn ästhetische Forschung in pädagogischen Settings, wie der Schule stattfindet und ausschließlich der Klassenraum, der Werkraum oder der Schulhof als architektonische Räume zur Verfügung stehen? Welche Auswirkungen haben diese Räume auf die ästhetische Forschung? Was befähigen und was verunmöglichen sie? In der Kooperation zwischen der Kunsthochschule Mainz und Mainzer Schulen, werden Studierende im Nachmittagsbereich Kunstprojekte zur Ästhetischen Forschung mit Schülerinnen und Schülern durchführen. Während des Arbeitsprozesses, der auf den Interessen und Fragen der Schülerinnen und Schüler aufbaut, wird beforscht welche Rolle der Schulraum in der Ästhetischen Forschung einnimmt.
  • Projektleitung
    Henrike Plegge
  • Beteiligte Studierende
    Lukas Gartiser, Selma Georgi, Hannah Heilmann, Eva-Maria Hohenadel, Maria Nesemann, Katrin Nicklas, Julia Sammer, Lena Marie Sielaff, Inanna Treff.

Zusätzliche Information zur Person

  • coming soon

Veranstaltung

  • Lehrveranstaltungen Kunstdidaktik
    Anmeldung über jogustine

Kontakt